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	<title>Altertum im Cyberspace</title>
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		<title>K&#8230; und K&#8230; – Nach Kalkriese nun Kalefeld</title>
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		<pubDate>Mon, 16 Jan 2012 12:21:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jörn Kobes</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Am 11.01.2012 fand die angek&#252;ndigte Pressekonferenz im Landesamt f&#252;r Denkmalpflege in Hannover statt. Dort wurden endlich die wichtigsten Funde der Grabungen am Harzhorn bei Kalefeld, unmittelbar an der BAB 7 (G&#246;ttingen-Hannover; nahe Lat. 51.83599, Long. 10.091572; Karte bei Welt online, Landschaftsfoto bei Welt online), vorgestellt. Zur Vorgeschichte: 2000 wurden von Privatpersonen bei der Recherche zu mittelalterlichen Burgbauten am Harzhorn eine antike Speespitze gefunden; erst acht Jahre sp&#228;ter, nach einer erneuten Observierung des Gel&#228;ndes und weiteren Funden konnte von Mitarbeitern der Kreisarch&#228;ologie auch eine r&#246;mische Hipposandale, ein metallner Schuh f&#252;r Pferde im Milit&#228;reinsatz, identifiziert werden. Sp&#228;testens jetzt war klar: hier musste etwas Bedeutsames versteckt sein, am Harzhorn muss es zu einem historischen Ereignis gekommen sein, das bisher noch niemandem aufgefallen war. R&#246;mische Milit&#228;rausstattung so weit nord&#246;stlich vom Limes und dazu noch deutlich nach dem 1. Jahrhundert n. Chr. lie&#223; Spekulationen in die Medienlandschaft wachsen. Seit letzter Woche ist nun klar: um die Funde am Harzhorn handelt es sich um die Zeugnisse einer der heftigsten Auseinandersetzungen zwischen Germanen und R&#246;mern im 3. Jahrhundert n. Chr., zu einer Zeit also, als man die R&#246;mer nicht mehr so weit im freien Grermanien vermuten durfte. Das wohl bedeutendste Zeugnis ist eine dolabra, eine Milit&#228;rspitzhacke/Milit&#228;raxt zu [...]]]></description>
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		<title>Neuerscheinungen 2011/6</title>
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		<pubDate>Mon, 19 Dec 2011 22:04:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jörn Kobes</dc:creator>
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		<description><![CDATA[So, Weihnachten und der Jahreswechsel k&#246;nnen kommen. Vorgestern habe ich den ersten Teil der letzten Neuerscheinung des Verlages f&#252;r das Jahr 2011 abgeholt und die dazugeh&#246;rigen Informationen, ins Netz gestellt. Katja Wedekind: Religi&#246;se Experten im lokalen Kontext. Kommunikationsmodelle in christlichen Quellen des 1.&#8211;3. Jhs. n. Chr. Gutenberg 2012. ISBN 978-3-940598-11-0. Preis: 68,00 Euro (in D portofrei; &#187;anywhere else&#171; zzgl. Porto) Es ist der vierte Band in der Reihe &#187;Pietas&#171;, die sich mit griechischer und r&#246;mischer Religionsgeschichte im weiten Sinn der Bedeutung besch&#228;ftigt, und der nunmehr dritte Band, der in meinem Verlag erschienen ist. Dieses Mal geht es in einer religionswissenschaftlichen Dissertation, die 2007 an der Universit&#228;t Erfurt eingereicht wurde, um fr&#252;hchristliche Gemeinden, ihre Lehrer sowie die Apostelreisenden und deren Auftreten und Akzeptanz in den kleinen pagan-christlichen und judenchristlichen Gemeinden. Wer noch mehr wissen will, schaut sich am besten auf der Buch-Webpage nach. N&#228;chste Woche gehen die Belegexemplare raus, dann verabschiede ich mich mal f&#252;r ein paar Tage in die Weihnachtsferien, die mit der Inventur sicher spassig genug werden. Von mir liest man dann wieder im Neuen Jahr. Bis dahin ein gesegnetes Weihnachtsfest und einen gelungenen Rutsch ins Neue Jahr 2012 w&#252;nscht J&#246;rn Kobes, Computus Druck Satz &#38; Verlag, 19.12.2011.]]></description>
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		<title>Einzelhandel und Unternehmensgeschichte in Bad Kreuznach</title>
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		<pubDate>Fri, 28 Oct 2011 13:14:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jörn Kobes</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Neuerscheinungen 2011/5: Nachtrag vom 19.12.2011: Aufgrund des Erfolges ist das Buch von Marita Peil in einer H&#246;he von 200 Exemplaren nachgedruckt worden. Es sind also noch vor dem Weihnachtsfest ausreichend Exemplare im Bad Kreuznacher Buchhandel und im Verlag vorhanden. Am 28.10.2011, 19 Uhr, wurde das neue Buch von Marita Peil mit einer Buchpr&#228;sentation im Haus des Gastes (Kurhausstr. 22&#8211;24) in Bad Kreuznach vorgestellt.Vor mehr als 120 interessierten G&#228;sten f&#252;hrten Dr. Michael Vesper (Haus des Gastes, Gesch&#228;ftsf&#252;hrer GuT GmbH Bad Kreunach), Dr. Martin Senner (Bad Kreuznach), Marita Peil (Autorin) und Dr. J&#246;rn Kobes (Verleger, Gutenberg) in die im Buch dargestellte(n) Stadt- und Unternehmensgeschichte(n) ein. In 12 Kapiteln hat die Autorin in akribischer und m&#252;hseliger Archivarbeit, die mit Interviews der Inhaber und ihrer Nachkommen angereichert werden konnten, ein facettenreiches Kaleidoskop erstellen k&#246;nnen; dadurch lassen sich die Entwicklungen und Ver&#228;nderungen in der Bad Kreuznacher Wirtschaftswelt von der ausgehenden Kaiserzeit bis weit in die 1990er Jahre nachzeichnen. Daneben werden allerlei Privates, Gesch&#228;ftliches, der Umgang mit Kunden, Lieferanten und Gaunern offen gelegt, was sonst hinter der Eingangst&#252;r der jeweiligen Gesch&#228;fte und Firmen geblieben w&#228;re. Das Buch ist im Computus Druck Satz &#38; Verlag in Gutenberg erschienen und steht ab 29.10.2011 in allen Bad Kreuznacher Buchhandlungen, [...]]]></description>
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		<title>Ergänzungen zur Damnatio memoriae</title>
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		<pubDate>Sun, 23 Oct 2011 15:35:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jörn Kobes</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Eine neue Inschrift, vor wenigen Tagen im rum&#228;nischen Parcul Costozza, dem antiken Alba Iulia (Apulum), gefunden, belegt erneut die damnatio memoriae, die Caracalla gegen seinen j&#252;ngeren Bruder Geta nach dem Tod des gemeinsamen Vaters Septimius Severus verordnet hatte. Die Originalmeldungen (1. http://www.citynews.ro/alba/eveniment-29/marturii-arheologice-razbunare-politica-in-anticul-apulum-202308/ (in Rum&#228;nisch); 2. http://www.bucharestherald.ro/dailyevents/41-dailyevents/26169-inscription-proving-the-conflict-between-roman-emperors-geta-and-caracalla-was-discovered-at-alba-iulia (in Rum&#228;nisch und Englisch)) und die Blog-Nachricht: http://rogueclassicism.com/2011/10/22/more-evidence-of-the-caracalla-geta-damnatio-memoriae/ finden sich dort.]]></description>
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		<title>Alexander-Münze</title>
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		<pubDate>Sun, 25 Sep 2011 20:44:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jörn Kobes</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ein lebensnahes Portr&#228;t des Makedonenk&#246;nigs Alexander III., gefunden auf Goldm&#252;nzen in einem Hort im Grenzgebiet zwischen Afghanistan und Pakistan, macht gerade Furore im Bl&#228;tterwald quer &#252;ber den Globus. Begonnen wurde dies von einem Numsimatiker aus Sri Lanka, Osmund Bopearachchi, in der Sunday Times von diesem Wochenende. Alles an weiteren Informationen l&#228;sst sich finden im Blog Rogueclassicism.]]></description>
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		<title>Fast 550000 $ für eine Freiheitspropaganda</title>
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		<pubDate>Fri, 16 Sep 2011 17:00:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jörn Kobes</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In der September-Auktion der Heritage Auction Galleries in Long Beach (Kalifornien, USA) kam eine der ber&#252;hmtesten M&#252;nzen (2008 zur Nr. 1 der ber&#252;hmtesten antiken M&#252;nzen gew&#228;hlt) aus der griechisch-r&#246;mischen Geschichte und Numismatik unter den Hammer; den Zuschlag erhielt ein Bieter f&#252;r 546.250 $ &#8211; mithin einer der h&#246;chsten Preise, die bisher f&#252;r eine einzelne M&#252;nze geboten wurde und auf die ein Zuschlag erteilt worden ist. Was ist nun das Besondere an der M&#252;nze? Es handelt sich um einen Silberdenar (Gewicht: 3,72 Gramm) des M. Iunius Brutus aus dem Sp&#228;tsommer/Herbst des Jahres 42 v. Chr. und verherrlicht den Mord der Verschw&#246;rer an Caesar (15. M&#228;rz 44 v. Chr.) als Akt der Freiheit, die der res publica durch die T&#228;ter zur&#252;ckgegeben worden sei. Auf der R&#252;ckseite sind zwei Dolche und der pileus, die Freiheitsm&#252;tze, abgebildet, der Sklaven am Tag ihrer Freilassung &#252;berreicht wurde. Damit zeigen die Verschw&#246;rer an, dass sie der res publica durch ihre Tat die Freiheit zur&#252;ckgegeben haben und den Staat vor der Knechtschaft Caesars, gleichg&#252;ltig, ob man sie Diktatur oder K&#246;nigsherrschaft nennt, gerettet haben. Auf der Vorderseite (s. rechtsstehende Abb.) erleben wir ein Novum der republikanischen M&#252;nzemission: M. Iunius Brutus (bartlos, einige andere zeigen ihn auch b&#228;rtig, so ebenfalls [...]]]></description>
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		<title>Die Marathon-Inschrift</title>
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		<pubDate>Wed, 14 Sep 2011 14:20:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jörn Kobes</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Im Jahr 2000 wurde bei Sondierungsarbeiten in einem r&#246;mischen Villenkomplex aus dem 2. Jh. n. Chr., der nach &#252;bereinstimmender Meinung dem Herodes Atticus als Besitz zugewiesen wurde, eine marmorne orthogonale Stele, bekr&#246;nt mit einem sog. lesbischen Kymation, gefunden, auf der neben einer Liste von erkennbar 22 M&#228;nnern auch der Grund &#252;berliefert wurde, warum ihre Namen auf dieser Stele notiert worden ist: es sind die im Kampf gegen die Meder (also: Perser) gefallenen B&#252;rger, die dem Demos Erechtheis angeh&#246;rt hatten. Sprache, Schrift und verwendetes Alphabet, dazu auch die Textinformationen verweisen sehr schnell auf das herausragende Ereignis im Laufe der Perserkriege als Hintergrund f&#252;r die Gefallenenliste: die Schlacht von Marathon, die sich in diesem Jahr irgendwann im August oder September zum 2500sten Mal j&#228;hrt. Die Marathon-Inschrift (Text: SEG LVI [2006], 2010, 430; vgl. SEG 55, 413; dazu zwei nicht weiter zuweisbare Fragmente, wohl Teile einer oder mehrerer Stelen: SEG 56, 431 und 432) Text &#220;bersetzung Ἐ&#160;&#160;&#160;&#160; &#961;&#160;&#160;&#160;&#160; &#949;&#160;&#160;&#160;&#160; &#967;&#160;&#160;&#160;&#160; &#952;&#160;&#160;&#160;&#160; &#949;&#160;&#160;&#160;&#160; ΐ&#160;&#160;&#160;&#160; [&#962;] &#934;&#234;&#956;&#953;&#962; ἄ&#961;᾽ &#124; h&#959;&#962; &#954;&#953;&#967;[ά&#957;]< &#949;&#953;> &#945;ἰ&#949;ὶ &#949;ὐ&#966;&#945;&#245;&#962; hέ&#963;&#963;&#967;&#945;&#964;&#945; &#947;&#945;ί[&#949;&#962;] &#964;&#245;&#957;&#948;᾽ ἀ&#957;&#948;&#961;&#245;&#957; ἀ&#961;&#949;&#964;ὲ&#957; &#960;&#949;ύ&#963;&#949;&#964;&#945;&#953; h&#959;&#962; ἔ&#952;&#945;&#957;&#959;&#957; [&#956;]&#945;&#961;&#957;ά&#956;&#949;&#957;&#959;&#953; &#924;έ&#948;&#959;&#953;&#963;&#953; &#954;&#945;ὶ ἐ&#963;&#963;&#964;&#949;&#966;ά&#957;&#959;&#963;&#945;&#957; Ἀ&#952;έ&#957;&#945;&#962; [&#960;]&#945;&#965;&#961;ό&#964;&#949;&#961;&#959;&#953; &#960;&#959;&#955;&#955;&#245;&#957; &#948;&#949;&#967;&#963;ά&#956;&#949;&#957;&#959;&#953; &#960;ό&#955;&#949;&#956;&#959;&#957; &#916;&#961;&#945;&#954;&#959;&#957;&#964;&#953;&#948;&#949;&#962; Ἀ&#957;&#964;&#953;&#966;&#245;&#957; Ἀ&#966;&#963;έ&#966;&#949;&#962; &#935;&#963;έ&#957;&#959;&#957; &#915;&#955;&#945;&#965;&#954;&#953;ά&#948;&#949;&#962; &#932;&#953;&#956;ό&#967;&#963;&#949;&#957;&#959;&#962; &#920;έ&#959;&#947;&#957;&#953;&#962; &#916;&#953;ό&#948;&#959;&#961;&#959;&#962; &#917;ὐ&#967;&#963;ί&#945;&#962; &#917;ὐ&#966;&#961;&#959;&#957;&#953;ά&#948;&#949;&#962; &#917;ὐ&#954;&#964;έ&#956;&#959;&#957; &#922;&#945;&#955;&#955;ί&#945;&#962; Ἀ&#957;&#964;ί&#945;&#962; &#932;ό&#955;&#956;&#953;&#962; [...]]]></description>
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		<title>Marathon – eine Podcast-Serie</title>
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		<pubDate>Mon, 12 Sep 2011 16:24:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jörn Kobes</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nach traditionellem Datum fand heute vor 2500 Jahren die Schlacht bei Marathon zwischen einem Teil der Griechen unter der F&#252;hrung Athens und dem persischen Expeditionsheeres des Dareios statt. Tausende Seiten wurden &#252;ber dieses Ereignis geschrieben. Der m&#246;glicherweise nur regional bedeutsame Kampf einer griechischen Mittelmacht gegen einen anscheinend &#252;berm&#228;chtigen Feind, den man zudem noch herausgefordert hatte, wird seit seinem Ausgang als Kampf &#187;West gegen Ost&#171;, &#187;Zivilisation gegen Despotie&#171;, &#187;Demokratie gegen Monarchie&#171; gedeutet und verkl&#228;rt. Man steigert sich dabei gerne auch in einen in meinen Augen relativ ergebnislosen Vergleich, was w&#228;re passiert, wenn die Perser, die in der Ebene von Marathon auf einen zahlenm&#228;&#223;ig schw&#228;cheren Gegner gesto&#223;en sind, siegreich geblieben w&#228;ren. W&#228;re bei einem f&#252;r Dareios siegreichen Ausgang die europ&#228;ische Geschichte anders verlaufen? H&#228;tte die Entwicklung seit dem 12. September 490 v. Chr. einen anderen als den bekannten Verlauf nehmen k&#246;nnen? Wir wissen es nicht, wir werden es nie erfahren. Dem Ereignis, das in der heutigen Tagespresse relativ unbekannt ist, widmen sich seit nunmehr fast einem Jahr bekannte Altertumswissenschaftler um Paul Cartledge (A.G. Leventis Chair of Greek Culture, Cambridge, UK) in einer Vortragsreihe, die &#252;ber das WWW jederzeit abrufbar ist. Unter www.marathon2500.org sind (fast) alle Beitr&#228;ge als Podcast erreichbar; die Vortragsreihe schlie&#223;t [...]]]></description>
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		<title>Papyrologie von der Straße?</title>
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		<pubDate>Sun, 07 Aug 2011 19:50:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jörn Kobes</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

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		<description><![CDATA[Nachdem in den Geisteswissenschaften in den letzten Wochen Buchprojekte, die sich &#252;ber Crowdfounding realisieren sollen, immer mehr Beachtung finden, hat nun die Papyrologie der Oxford University eine neue Facette, und dies nicht einmal ohne reale Erfolgschance, in die Wissenschaftswelt geworfen: ancientlives.org Es geht um folgende Aufgabe: mangels ausreichender finanzieller Ausstattung haben die Papyrologen der Oxford University die bisher noch unver&#246;ffentlichten und (nicht erkannten) Papyri, die zum Ende des 19. Jahrhunderts und danach im &#228;gyptischen Oxyrhynchos gefunden wurden, in einem Online-Projekt ins Netz gestellt und bieten jedem Interessierten an, sich kostenlos an der Entzifferung der Papyri&#160; zu beteiligen. Dabei wird von Anfang an jeder &#187;Stallgeruch&#171; abgelehnt, d.h. vorhandene Griechischkenntnisse m&#252;ssen gar nicht vorhanden sein; dagegen sollen durch Phantasie, Intuition und fehlendes Fachwissen einzelne W&#246;rter der Papyri erkannt werden; diese werden dann mit einer Datenbank antiker Texte und Papyri online abgeglichen. Wenn die Trefferquote aus vermuteten und gelesenen sowie verifizierten W&#246;rtern ausreichend zu sein scheint, ist die Wahrscheinlichkeit nicht gering, dass der Papyrusfetzen erkannt werden k&#246;nnte bzw. neue Papyri schon hinreichend erkannt werden, so dass eine wissenschaftliche Besch&#228;ftigung mit dem nun erkannten St&#252;ck in n&#228;chster Zeit zu erwarten sei. Der Ansatz ist interessant; ob er dann aber auch zu Erfolgen f&#252;hren kann, [...]]]></description>
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		<title>Neuerscheinungen 2011/4</title>
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		<pubDate>Wed, 27 Jul 2011 22:54:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jörn Kobes</dc:creator>
				<category><![CDATA[Neuerscheinungen]]></category>
		<category><![CDATA[Verlag]]></category>
		<category><![CDATA[abolitio nominis]]></category>
		<category><![CDATA[damnatio memoriae]]></category>
		<category><![CDATA[Erinnerung]]></category>
		<category><![CDATA[Erinnerungskultur]]></category>
		<category><![CDATA[Verdammung der Erinnerung]]></category>

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		<description><![CDATA[Florian Kr&#252;pe: Die Damnatio memoriae. &#220;ber die Vernichtung von Erinnerung. Eine Fallstudie zu Publius Septimius Geta (189&#8211;211 n. Chr.), Gutenberg 2011. Die Studie zur &#187;Verdamnis der Erinnerung&#171; von Florian Kr&#252;pe ist nun erschienen. In dieser Marburger Dissertation (2004) widmet sich der Autor, akademischer Rat an der Philipps-Universit&#228;t Marburg, der staatlich verordneten Ausl&#246;schung von Namen mi&#223;liebiger Personen von der r&#246;mischen Republik bis zu den Kaisern des fr&#252;hen 3. Jhs. n. Chr.; der Schwerpunkt liegt im Bruderzwist zwischen Caracalla und Geta, der mit der Ermordung des j&#252;ngeren Geta 211 nur einen vorl&#228;ufigen H&#246;hepunkt erreichte und im Nachgang durch die damnatio memoriae Getas ihren Abschlu&#223; fand. Gleichzeitig zeigt der Autor musterg&#252;ltig die Entwicklungsstr&#228;nge auf, die aus der r&#246;mischen Republik in die Kaiserzeit reichten. Basis seiner Studien sind in erster Linien die althistorisch und arch&#228;ologisch relevanten Quellen; ar&#252;ber hinaus finden auch Arbeiten zur Soziologie und Politikwissenschaft ihre verdiente Beachtung. Alles weiteren Informationen finden Sie auf der Buchseite im WWW. &#160; &#160;]]></description>
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