Buchbesprechungen 2016

© Wallstein
Nachdem ich 2008 für einen Sammelband zum 90-jährigen Bestehen der Johann Wolfgang Goethe-Universität in Frankfurt mit Jan-Otmar Hesse verantwortlich zeichnete und darin einen Beitrag zum türkischen Exil jüdischer Wissenschaftler aus Frankfurt (»… der ewig saublaue Himmel Istanbuls …«. Der Weg der Frankfurter Wissenschaftler ins türkische Exil [1933-1945], S. 205–234) beitragen konnte, bot sich 2014 die Möglichkeit, für die Online-Zeitschrift »Histara« das Buch zu besprechen:

Hambrusch, Horst (Hg.): Clemens Holzmeister – Ankara, eine Hauptstadt für die neue Türkei. brosch., 192 Seiten, zahlr. Farbabb., ISBN 978-3-902719-93-5, 34.90 €
(Innsbruck university press, Innsbruck, 2013)

2019[1]
© Histara, Sorbonne, Paris
Diese Rezension ist jetzt online bei Histara (http://histara.sorbonne.fr/cr.php?cr=2019) erschienen.

Götter in der Provinz – Pietas 7

Mit dem Jahresbeginn 2016 ist auch der neueste Band »Götter in der Provinz« der althistorischen Reihe »PIETAS« erschienen.

cover_9783940598264Mit Oliver Schipps Studie zu Weiheinschriften in der nördlichen Germania superior und der östlichen Gallia Belgica wird die obergermanische Provinzhauptstadt Mogontiacum (Mainz), das rheinhessische Becken, das vorgelagerte rechtsrheinische Gebiet sowie das Dekumatland bis zu den einzelnen Limesabschnitten und darüber hinaus nach Vorkommen, Geschichte und Bedeutung vorhandener einheimischer und eingebrachter fremder Kulte und Kultvorstellungen untersucht.

Weitere Informationen sind auf der betreffenden Seite des Verlags zu finden.

Pompeii: The First Navigation Map

pompeiiDas Projekt »Pompeii: The First Navigation Map« erinnert mich noch immer an eine Übung während meiner akademischen Zeit in Frankfurt, als ich den Studierenden – damals 5 an der Zahl (!) – eine Frühform der Digital Humanities beibringen wollte. Mühsam die Informationen über Orte, Personen, Quellen und Bilder in eine Datenbank einzugeben, um sie dann mit geographischen Koordinaten zu kombinieren und im Browser auszugeben. Es war irgendwann um das Jahr 2005 – und jetzt, 10 Jahre später, ist das andere Projekt im WWW zu benutzen. Vielleicht war die Idee nur zu früh angedacht, die Begeisterung der Studierenden noch nicht ausgeprägt und die technischen Mittel noch nicht so ausgereift. Die Basis war die gleiche: die Publikationen vornehmlich von Norbert Eschebach, dazu die weitgehend verlässlichen GPS-Daten aus Google Maps zu Pompeii, die miteinander verbunden werden sollten – bis das Semester beendet war und alle Teilnehmer zu neuen Projekten aufbrachen. Seitdem liegen die Informationen im Schreibtisch und warteten auf eine Nachbearbeitung, die sich nun erledigt hat – dieses Projekt ist besser und ausgereifter als es unser Projekt von 2005 sein konnte.

Gott zur Ehr’ – dem Nächsten zur Wehr

Unter dem Titel »Gott zur Ehr’ – dem Nächsten zur Wehr. Geschichte und Geschichten der freiwilligen Feuerwehr Bad Kreuznach« erscheint am 24.10.2015 das neueste Buch von Marita Peil im Computus Druck Satz & Verlag. Hatte die Autorin sich in ihrem ersten Buch (2009) noch mit dem Katastrophen-Pendant Feuer, nämlich der Geschichte der Hochwasserkatastrophen in der Stadt und im Landkreis Bad Kreuznach beschäftigt – übrigens ist die Auflage von 700 Exemplaren nach sechs Jahren nun ausverkauft –, so widmet sich Marita Peil nun der Geschichte der Freiwilligen Feuerwehr Bad Kreuznach und den Geschichten rund um Katastrophen, Bränden, Rettungsaktionen und auch dem gesellschaftlichen Leben und Wandel eines Vereins seit seiner Gründung im Jahr 1878.

Die Buchpräsentation findet am Vorabend, am 23.10., um 19 Uhr statt, wiederum im »Haus des Gastes« (der ehemaligen Freimaurerloge) in der Kurhausstr. 22–24 in Bad Kreuznach statt.

Einladung zur Buchpräsentation
Einladung zur Buchpräsentation

Aus dem Klappentext sei an dieser Stelle zitiert:

Dieses Buch stellt die wechselvolle Geschichte der Freiwilligen Feuerwehr Bad Kreuznach samt vielen ihrer interessantesten Fälle in der Zeit von 1878 bis 2005 in den Mittelpunkt und würdigt den gefahrvollen Dienst der Wehrleute für das Wohl der Bürger unserer Stadt. Es berichtet in spannender, oft auch rasanter Weise von schlimmen Schicksalen im Schatten von Brandkatastrophen, Unwettern und anderen Ereignissen. Der Leser taucht aber auch in die vielfältigen, ihm oft unbekannten Facetten der Stadtgeschichte Bad Kreuznachs ein und in die Erinnerung an manches historische Gebäude, das heute längst Vergangenheit geworden ist.
Besondere Brisanz birgt das ganz normale Alltagsleben in der Stadt rund um die einzelnen Feuerwehreinsätze, an das man heutzutage gar nicht mehr denkt und das nun wieder vor den staunenden Augen des Lesers lebendig wird. Todesmutige Wehrleute, Pyromanen und renitente Katastrophentouristen, auch Pechvögel, Blaublütler und Ehrfurcht gebietende Patriarchen … – in diesem Werk sind sie alle versammelt.
Insgesamt bietet das Buch ein breitgefächertes Kaleidoskop hoch interessanter, aber auch nachdenklich stimmender, und zuweilen gar skurriler Geschichte und Geschichten – spannend und furios erzählt und, bei aller Ernsthaftigkeit, auch immer wieder mit einem guten Schuss Humor und hintergründiger Ironie gewürzt.

Plakat an der Bushaltestelle
Werbung auch mal anders

Die Daten zum Buch:
Im Umfang von 382 Seiten, gebunden, für 27,90 Euro unter ISBN 978-3-940598-25-7 in jeder Buchhandlung oder direkt beim Verlag bestellbar.

 

Jahresrückblick 2014 – Fortsetzung

Im Mai 2014 nahm ich mit meinem Verlag und als Vertreter des Scripta Mercaturae Verlages aus St. Katharinen, bei dem ich 1992 meine ersten Schritte im Verlagswesen unternehmen konnte, an der 1. Rheinland-Pfälzischen Buchmesse in der Alten Lokhalle in Mainz-Mombach teil. An drei Tagen konnten die neuesten Publikationen beider Verlage vorgestellt sowie Kontakte zu anderen Verlagen und zu  Buchhandlungen geknüpft werden. Daneben – und das ist ja ebenfalls ein Ziel einer Produktmesse – konnten auch Autoren das Gespräch suchen und mir ihre Projekte vorstellen.

Cover F. Deutschmann, 2014
Cover F. Deutschmann, 2014

Daraus entwickelte sich ab Juni ein Buchprojekt, das im Oktober 2014 mit einer Buchpräsentation auf der Burg Rheinfels in St. Goar vorgestellt wurde: Frank Deutschmann: Mikrogeschichte in St. Goar. Wer räumt hier eigentlich auf? Die Folgen einer Umweltkatastrophe im Jahre 1784, Gutenberg: Computus Druck Satz & Verlag, 2014

Ein weiteres aus Gesprächen resultierendes Buch wird in der ersten Jahreshälfte 2015 im Rahmen der altertumswissenschaftlichen Reihe »Pietas« erscheinen. Dazu dann an dieser Stelle mehr Informationen.

Ausonius’ Mosella und das antike Seewesen

Cover Göttlicher, Ausonius
Cover Göttlicher, Ausonius

An den Iden des März (vulgo: 15.03.) erscheint mit Arvid Göttlichers »Ausonius’ Mosella und das antike Seewesen« ein weiteres, altertumswissenschaftlich interessantes Buch, das sich mit Ausonius’ Gedicht, seinen Lokalcharakter, aber auch mit vielen maritimhistorischen Bemerkungen beschäftigt. Den Informationen aus dem Gedicht des 4. Jhs. n. Chr. folgt Göttlicher bis in die neueste Zeit.

Aus dem Klappentext sei zitiert: »Ausonius’ Mosella, das wichtigste Werk des im römischen Staatsdienst tätigen Beamten, Dichters und Lehrers gallo­römi­scher Herkunft aus dem Bordeaux des 4. Jahrhunderts n. Chr., dient Arvid Göttlicher als Ausgangspunkt für eine umfassende Studie zur antiken maritimen Geschichte. Dabei gelingt es ihm, die im Werk weit verstreuten Hinweise zur Geographie des linksrheinischen Germaniens, zur griechischen und römischen Ge­schichte, die römischen Vorstellungen mari­timer Götter und Gottheiten sowie der Wasserlebewesen zu verbinden und sie dem historischen Fortschritt sowie den neuzeitlichen Begriffen und Bedeutungen aussagekräftig gegenüberzustellen.
Damit glückt ihm in imponierender Weise, die antike Perspektive maritimer Erlebens- und Gefühlswelt mit moderner Adaption und Variation zu kombinieren – eine beeindruckende Studie, Ausonius’ Mosella aus der maritimhistorischen Sichtweise zu erklären.«

Weitere Informationen und einen Vordruck für die Bestellmöglichkeit findet das Publikum auf der Verlagsseite.

K… und K… – Nach Kalkriese nun Kalefeld

Am 11.01.2012 fand die angekündigte Pressekonferenz im Landesamt für Denkmalpflege in Hannover statt. Dort wurden endlich die wichtigsten Funde der Grabungen am Harzhorn bei Kalefeld, unmittelbar an der BAB 7 (Göttingen-Hannover; nahe Lat. 51.83599, Long. 10.091572; Karte bei Welt online, Landschaftsfoto bei Welt online), vorgestellt.

Zur Vorgeschichte: 2000 wurde von Privatpersonen bei der Recherche zu mittelalterlichen Burgbauten am Harzhorn eine antike Speespitze gefunden; erst acht Jahre später, nach einer erneuten Observierung des Geländes und weiteren Funden konnte von Mitarbeitern der Kreisarchäologie auch eine römische Hipposandale, ein metallner Schuh für Pferde im Militäreinsatz, identifiziert werden. Spätestens jetzt war klar: hier musste etwas Bedeutsames versteckt sein, am Harzhorn muss es zu einem historischen Ereignis gekommen sein, das bisher noch niemandem aufgefallen war. Römische Militärausstattung so weit nordöstlich vom Limes und dazu noch deutlich nach dem 1. Jahrhundert n. Chr. ließ Spekulationen in die Medienlandschaft wachsen.

Seit letzter Woche ist nun klar: um die Funde am Harzhorn handelt es sich um die Zeugnisse einer der heftigsten Auseinandersetzungen zwischen Germanen und Römern im 3. Jahrhundert n. Chr., zu einer Zeit also, als man die Römer nicht mehr so weit im freien Grermanien vermuten durfte. Das wohl bedeutendste Zeugnis ist eine dolabra, eine Militärspitzhacke/Militäraxt zu Schanzungsarbeiten, die im Notfall auch als Kampfwaffe Verwendung finden konnte. Auf der Axt lässt sich die Eigentumsangabe: LEG IIII für Legio quarta erkennen; der Rest der Inschrift ist momentan noch schwer zu erkennen und zu lesen. Die Zahlenangabe IIII statt IV (wie es heute noch in Schulen und Universitäten gelernt wird) ist keine sonderliche Ausnahme, sondern der Normalfall in der fortgeschrittenen römischen Kaiserzeit.

Die Axt lässt sich entweder der Legio IIII Flavia Felix, damals stationiert in der Nähe des heutigen Belgrad (Serbien), oder der Legio IIII Italica zuweisen; Mitglieder der IIII Flavia Felix starben im syrischen Cyrrhus (in einem Partherkrieg der Severer im 3. Jh. oder in einer Auseinandersetzung gegen die Sasaniden), sind aber auch im römischen Speyer nachgewiesen (CIL 13, Nr. 6104/ILS 2310): D(is) M(anibus) / Aur(elio) Vitali / mil(iti) leg(ionis) IIII Fl(aviae) / stip(endiorum) VII vixit / an(nos) XXV agens / expeditione / Germaniae Fl/avius Proc(u)l/us mil(es) leg(ionis) s(upra) s(criptae) / secundus he/res contuber/nali bene mer/e[nti] f(aciendum) c(uravit).
Eine moderne, sinngemäße Übersetzung kann lauten: Den Totengöttern. Dem Aurelius Vitalis, Soldat der Legio IIII Flavia, im siebten Dienstjahr, der 25 Jahre lebte, Teilnehmer der Expedition gegen Germanien. Flavius Proculus, Soldat der selben Legio, sein (Nach-)Erbe, sorgte (für diesen Grabstein) für seinen Zeltgenossen zur wohlgemeinten Erinnerung.

Weitere Funde aus dem Bereich des Harzhornes (Münzen, Pfeil- und Speerspitzen, darunter auch eine germanische Lanzenspitze, Torsionsmunition) legen eine Datierung auf 235 n. Chr. nahe, dem Jahr, in dem Maximinus Thrax, der erste der sog. Soldatenkaiser, als Nachfolger des auf seinen Befehl in Mainz ermordeten Kaisers Severus Alexander den geplanten Germanien-Feldzug durchführte. Münzen des Severus Alexander (geprägt 228 n. Chr.) und die üblichen C14-Probenuntersuchungen belegen diese Jahreszahl.

Auf dem Rückweg muss es dann beim Harzhorn zu einem der heftigsten Kämpfe gekommen sein, die die Römer nach 9 n. Chr (Kalkriese) und den Rachefeldzügen des Germanicus (14–16 n. Chr.); während wir in Kalkriese, dem Waterloo der römischen 17., 18. und 19. Legion unter Varus, enorme Mengen an Trossfunden verzeichnet finden, sind am Harzhorn bisher nur römische Waffenfunde nachgewiesen. Es liegt hier nahe, einen römischen Sieg zu erwarten, zumal Maximinus Thrax erst Jahre später den Tod in Aquileia erlitt – eine Niederlage in Germanien hätte ihm schon damals zum Nachteil werden können.

Weitere Links:
http://adrianmurdoch.typepad.com/my_weblog/2012/01/legion-iiii-present-at-battlefield-at-kalefeld.html
http://adrianmurdoch.typepad.com/my_weblog/2012/01/legion-iiii-present-at-battlefield-at-kalefeld-redux.html
http://www.welt.de/kultur/article2881449/Hier-metzelten-Roemer-die-Germanen-nieder.html
http://www.welt.de/kultur/history/article13801873/Roms-vierte-Legion-fuehrte-Krieg-in-Germanien.html
http://www.ndr.de/regional/niedersachsen/harz/harzhorn127.html
http://www.ndr.de/kultur/kunst_und_ausstellungen/kjharzhorn102.html

Harzhorn bei Kalefeld:
http://www.ndr.de/regional/niedersachsen/schlachtfeld102_v-contentgross.jpg (Topographie; © dpa, Fotograf: Stefan Rampfel)
http://www.ndr.de/regional/niedersachsen/kalefeld102_v-contentgross.jpg (Speerspitze; © AP, Fotograf: Jörg Sarbach).

Einladung des Landesdenkmalamtes:
http://www.denkmalpflege.niedersachsen.de/portal/live.php?navigation_id=28589&article_id=101968&_psmand=45

Projektseite: Römerschlacht am Harzhorn – Roms vergessener Feldzug:
http://www.roemerschlachtamharzhorn.de/

Nachtrag (06.04.2012)

Siehe dazu nun (06.04.2012) den Artikel im Blog »Bread and Circuses« von Adrian Murdoch http://adrianmurdoch.typepad.com/my_weblog/2012/03/roman-camp-in-reinhardswald.html; 30.03.2012) und im HNA vom 29.03.2012 (http://www.hna.de/nachrichten/kreis-kassel/hofgeismar/roemerlager-reinhardswald-2258770.html.

Nachtrag (04.10.2012)

Am 1. September 2013 (bis 19. Januar 2014) werden nun die Funde und ihre Einbettung in die römische Geschichte des nicht besetzten Germaniens im 3. Jh. n. Chr. in einer opulenten Ausstellung im Landesmuseum Braunschweig gezeigt. Näheres kann den Informationen des NDR und des Landesmuseums Braunschweig entnommen werden.

Nachtrag (25.11.2012)

Jetzt kommt es auch zum Re-Enactment der Schlacht am Harzhorn, zumindest aber zum archäologischen Experiment der Torsionsgeschütze, die Thema einer Abschlussarbeit am Lehrstuhl von Prof. Dr. Burkhard Meißner (Helmut-Schmidt-Universität Hamburg; Universität der Bundeswehr) war. Der NDR stellte am 24.11.2012 eine kurze filmische Sequenz bereit.

Gestohlene Museumsstücke aus Olympia gefunden – Räuber dingfest gemacht

Die griechische Polizei kann einen bedeutenden Erfolg vermelden: die beim Raub im Museum von Olympia am 17. Februar 2012 entwendeten archäologischen Funde sind bei einem vorgetäuschten Verkauf/Ankauf-Geschäft am 23.11.2012 in der Nähe von Patras sichergestellt worden, die vermutlichen Täter wurden bis auf zwei, nach denen nun gefahndet wird, festgenommen und dem Haftrichter vorgeführt.

Näheres in englischer Sprache auf der Homepage der griechischen Polizei:
http://www.astynomia.gr/index.php?option=ozo_content&lang=%27..%27&perform=view&id=22580&Itemid=989&lang=EN

Das kurze und wortlose Video zu den Funden

© Ellenikí Astynomía, 2012.

Gesamtschau der Funde

 © Ellenikí Astynomía, 2012.

Zeitschrift „Tyche“ in iTunes

Gerade flattert die Mitteilung des verantwortlichen Verlags Holzhausen (Wien) auf den Desktop, dass die wissenschaftliche Zeitschrift „Tyche“ mit dem Band 26 (2011; erschienen Februar 2012) erstmals auch als iBook im iTunes-Store erhältlich ist.

Ein erster flüchtiger Blick auf das Angebot in iTunes zeigt die Machbarkeit der elektronischen Konvertierung. Was aber aufstößt: Blocksatz ist eigentlich ein „no go“ in elektronischen Publikationen, die Möglichkeiten des Benutzers bei Umbruch-Veränderungen bei Seiten- und Schriftgröße erschweren ungemein die Akzeptanz des ersten optischen Eindrucks. Vielleicht kann die entsprechende CSS-Datei da überarbeitet werden und das Angebot auch ausgeweitet werden; denn es gibt nicht nur die Lesegeräte mit dem „i“ .

Neuerscheinungen 2011/6

So, Weihnachten und der Jahreswechsel können kommen.
Vorgestern habe ich den ersten Teil der letzten Cover Pietas Band 4Neuerscheinung des
Verlages für das Jahr 2011 abgeholt und die dazugehörigen Informationen,
ins Netz gestellt.

Katja Wedekind: Religiöse Experten im lokalen Kontext.
Kommunikationsmodelle in christlichen Quellen des 1.–3. Jhs. n. Chr.
Gutenberg 2012.
ISBN 978-3-940598-11-0.
Preis: 68,00 Euro (in D portofrei; »anywhere else« zzgl. Porto)

Es ist der vierte Band in der Reihe »Pietas«, die sich mit griechischer und römischer Religionsgeschichte im weiten Sinn der Bedeutung beschäftigt, und der nunmehr dritte Band, der in meinem Verlag erschienen ist. Dieses Mal geht es in einer religionswissenschaftlichen Dissertation, die 2007 an der Universität Erfurt eingereicht wurde, um frühchristliche Gemeinden, ihre Lehrer sowie die Apostelreisenden und deren Auftreten und Akzeptanz in den kleinen pagan-christlichen und judenchristlichen Gemeinden. Wer noch mehr wissen will, schaut sich am besten auf der Buch-Webpage nach.

Nächste Woche gehen die Belegexemplare raus, dann verabschiede ich mich mal für ein paar Tage in die Weihnachtsferien, die mit der Inventur sicher spassig genug werden. Von mir liest man dann wieder im Neuen Jahr. Bis dahin ein gesegnetes Weihnachtsfest und einen gelungenen Rutsch ins Neue Jahr 2012 wünscht

Jörn Kobes, Computus Druck Satz & Verlag, 19.12.2011.